Gut zu wissen!

Energieeffizienz von Gebäuden im Ausland

Handwerksunternehmen, die ihre Dienstleistungen im Ausland anbieten möchten, finden auf der Homepage der staatlichen Einrichtung Germany Trade & Invest 15 verschiedene Länderbeiträge, die nicht nur politische  Zielstellungen, den derzeitigen Energieverbrauch von Gebäuden, Förderinstrumente, Energieaudit und –beratung, sondern vor allem Marktchancen für deutsche Unternehmen und Handwerker aufzeigen.

Informationen zu gesetzlichen Regelungen, wichtigen Messen und Internetadressen sind ebenfalls enthalten.

InfosBetriebe: 

So geht Zukunft!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handwerker-Exkursion zur Firma Sonnen und in das Energiedorf Wildpoldsried

Nicht nur das schöne Wetter hat die Gruppe von knapp 40 Handwerkern in das schöne Wildpoldsried im Oberallgäu geführt.

Die dort ansässige Firma Sonnen GmbH stellt Stromspeicher her. Das Besondere daran ist, dass die Besitzer einer solchen Sonnenbatterie automatisch Teil der SonnenCommunity sind, in der sie mit anderen Mitglieder aus der ganzen Welt überschüssige Energie teilen können – und das kostenfrei! Mit dieser Idee hat es die Sonnen GmbH erst kürzlich auf Platz 28 der bekannten MIT (Massachusetts Institute of Technology) - Liste der „50 Smartest Companies 2016“ geschafft. Unter ihnen befindet sich das Who’s Who des Silicon Valley von Google über Amazon bis Tesla.

Die Maurer, Elektriker, Zimmerer und Handwerker aus anderen Gewerken konnten vor Ort erleben, wie ein solcher Speicher hergestellt wird und wie die SonnenCommunity funktioniert. Nach der Betriebsbesichtigung und vielen interessanten Gesprächen mit dem technischen Vertriebsleiter der Sonnen GmbH, führte Bürgermeister Arno Zengerle durch das Energiedorf Wildpoldsried.

Das „Energieplus Dorf“

Die Teilnehmer des Jahrestreffens waren beeindruckt, was die kleine Gemeinde im Oberallgäu in Sachen Klimaschutz und Energiewende alles auf die Beine gestellt hat: 7 Windräder erzeugen ca. 20 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom, eine Biogasanlage, Wasserkraft, eine Pelletheizung in der Gemeinde und viele Photovoltaikanlagen machen den Energiemix komplett. Die Gemeinde erzeugt heute schon mehr Energie, als die Bürger verbrauchen.

Die umweltfreundliche Energieerzeugung wird in Wildpoldsried groß geschrieben. Mit Passivhäusern – sowohl im Gewerbe, als auch im privaten Bereich -, Elektro-Mobilität, Umrüstung auf LED-Beleuchtung und einer Heizungspumpenumtauschaktion wird auch darauf geachtet, dass wenig Energie gebraucht wird.

Erneuerbare in Bürgerhand

Das wichtigste Motto in Wildpoldsried ist das WIR - WildpoldsriedInnovativRichtungsweisend. Derzeit beteiligen sich 300 Bürger aus Wildpoldsried und der Nachbargemeinde Kraftisried finanziell an den Windkraftanlagen und sind auch in die anderen Projekte integriert.

Fachlicher Austausch wichtig

Die HWK Schwaben begleitet und unterstützt Handwerksbetriebe im zukunftsträchtigen Themengebiet der Energiewende. Exkursionen dieser Art sind dabei wichtige Bausteine für die Information der Handwerksbetriebe und für den wichtigen Austausch zwischen den einzelnen Gewerken.

Auch Sie können sich dem Klimaschutznetzwerk der HWK Schwaben anschließen und vom wertvollen fachlichen Austausch profitieren. Weitere Informationen unter www.klimaschutz-hwk-schwaben.de.

Bild: Teilnehmer des Jahrestreffens des Klimaschutznetzwerkes vor dem Rathaus in Wildpoldsried. 5.v.r.: Bürgermeister Arno Zengerle

InfosBetriebe: 

Energiespeicher – der Weg in die Zukunft führt nach Nördlingen

Klimaschutznetzwerk zu Gast bei Firma VARTA Storage und Firma Heinle Energie- und Automationstechnik

Regenerative Energien sind das Fundament der Energiewende. Diese sind zwar zusammengenommen in ausreichender Menge vorhanden - aber auch unberechenbar. Erneuerbare Energie fließt, wenn sie nicht gebraucht wird - und umgekehrt. Die Herausforderung liegt in der Koordination und Speicherung dieser Energiemengen.

Daher gewinnen Speichersysteme zunehmend an Bedeutung und werden zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende - ob zum Einsatz im Elektrofahrzeug oder als Speicher für erneuerbare Energien.

Exkursion mit viel Praxisbezug

Das Jahrestreffen des Klimaschutznetzwerks der HWK Schwaben greift solche aktuellen Themen auf, um die Mitglieder fit für die Zukunft zu machen.

Dieses Jahr fand das Jahrestreffen am 25. September 2015 in Nördlingen bei der Firma VARTA Storage statt. Hier gewannen die 34 Teilnehmer aus den Gewerken Elektrotechnik, SHK, Maler und Zimmerer wertvolle Informationen über hocheffiziente Solarstromspeicher. Bei der Werksführung besichtigten die Handwerker die Herstellung der Speichersysteme.

Nach einer guten Stärkung ging es dann zu Fuß zum benachbarten Handwerksbetrieb Heinle Energie- und Automatisierungstechnik.

Dort gewährte Geschäftsführer Bernd Heinle einen Einblick in sein Betriebsleben und in die innovative Energie- und Automationstechnik. Herr Konstantin Meyr vom Holzbaubetrieb Meyr GmbH aus Minderoffingen berichtete von der Idee über die Bauphase bis zur Fertigstellung des besonderen und innovativen Firmengebäudes der Firma Heinle.

Alle Teilnehmer waren von der Exkursion begeistert: „Sie führen uns in tolle Häuser!“, sagte ein Handwerker am Ende der Veranstaltung.

Fachlicher Austausch wichtig

Für die Energiewende ist das Handwerk gut vorbereitet. Die HWK Schwaben begleitet und unterstützt die Handwerksbetriebe in diesem zukunftsträchtigen Themengebiet.

Exkursionen dieser Art sind wichtige Bausteine für die Information der Handwerksbetriebe und für den wichtigen Austausch zwischen den einzelnen Gewerken.

InfosBetriebe: