Projekt des Monats April: Altes Haus mit neuester Technik

Quelle: Arwego

Die Firma Arwego e.K. plant, konzipiert und baut Wärmepumpen und Wärmerückgewinnungsanlagen für den Privathaushalt und die Industrie. Das Unternehmen aus dem Allgäu strebt keine Serienproduktion an; die maßgeschneiderten Anlagen sollen für den jeweiligen Kunden das bestmögliche Ergebnis erzielen. 

Arwego setzt dabei auf individuelle Konzepte, die jedem Objekt das optimale Einsparpotenzial ermöglichen – denn nicht Sie müssen sich Ihrer Heizung anpassen, sondern Ihre Heizung an Sie! 

Das vorgestellte Projekt zählt zu einem der innovativsten, das zusammen mit dem Auftraggeber bislang von Arwego entwickelt wurde.

Die Wärmerückgewinnungsanlage besitzt drei Energiequellen. Eine 200m tiefe Erdwärmebohrung, ein Wasserreservoir mit 35m³ Inhalt als thermischer Speicher und einen Luft-Wasser Wärmetauscher. Im Winter wird die Erdwärmesonde als Hauptenergiequelle eingesetzt. Liegt die Temperatur der Außenluft höher als die Soletemperatur aus der Erdwärmesonde, wird die Wärmerückgewinnung direkt über den Luft- Wasser Wärmetauscher betrieben. Wenn im Sommer keine Energie zum Heizen benötigt wird, wird mit dem Luft-Wasser Wärmetauscher die Erdwärmebohrung regeneriert bzw. bis auf 25°C erwärmt und so Wärmeenergie im Untergrund gespeichert.

Quelle: Arwego

Weiterhin soll in einem späteren Ausbaustadium der thermische Speicher mit einer thermischen Solaranlage auf eine Temperatur von bis zu 35°C erwärmt und für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden. Durch die unterschiedlichen Energiequellen wird höchste Effizienz im Heizbetrieb erzielt, da stets die Energiequelle mit dem höchsten Temperaturniveau genutzt wird. 

Da es sich hier um ein Modelprojekt handelt, ist die Anlage mit einer Vielzahl von Temperaturfühlern ausgestattet. Durch die Aufzeichnung der Messwerte und deren Auswertung in Temperaturverlaufskurven werden die Parametereinstellungen fortlaufend optimiert. Dies wird zu großen Teilen vom Programm selbst durchgeführt, kann aber auch manuell erfolgen.

Quelle: Arwego

Das Monitoring und die Steuerung der Anlage sind dabei auch über das Internet, selbst mit Smartphones möglich. Die eingesetzte SPS-Steuerung wird vorrangig in der Industrie eingesetzt und garantiert daher eine hohe Betriebssicherheit. 

„Ich leite ein geologisches Fachbüro, in dem wir uns seit Jahren unter anderem mit der Planung und Auslegung von Erdwärmesonden beschäftigen. Auf Grund meiner Erfahrung sehe ich die Zukunft der Wärmepumpe in der Kombination mehrerer Energiequellen und in standort-, nutzungs- und objektbezogenen Lösungen. Mit der Firma Arwego habe ich einen Partner gefunden, mit dem diese Idee realisiert werden konnte“.

Tobias Hölz, Bauherr „Projekt des Monats April“ 

Wer mehr über das Unternehmen, ihre Philosophie und die Produkte erfahren möchte, kann gerne das Objekt unverbindlich und kostenfrei besichtigen. Kontakt: info@arwego.de.


3. Augsburger Energietag der Handwerkskammer für Schwaben

Rund 2000 Besucher im Botanischen Garten

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(treu) Groß war das Interesse der Besucher am 3. Augsburger Energietag  der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) und so ließen sich die rund 2000 Besucher von ein paar Regentropfen nicht beirren. Großen Andrang verzeichneten die ausstellenden  Handwerksbetriebe, die in der Gärtnerhalle umfangreiche Informationen zum Thema Energieeffizienz, energetische Gebäudesanierungen und auch dem Einsatz erneuerbarer Energien präsentierten. Stark nachgefragt war ebenso die unabhängige kostenfreie Energieberatung der Regionalen Energieagentur Augsburg, die zum ersten Mal Kooperationspartner des Augsburger Energietages war.

In seiner Begrüßungsansprache freute sich Rainer Schaal, Umweltreferent der Stadt Augsburg, über die gute Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer und betonte, dass gerade der Botanische Garten der ideale Rahmen sei, um über die Energiewende und die Bedeutung des Klimaschutzes zu sprechen. HWK-Präsident Jürgen Schmid verwies erneut darauf, dass das Handwerk für die Umsetzung der Energiewende unverzichtbar sei.

Führungen für Kinder gefragt

Neben den Führungen durch die Biomasse-Heizanlage des Botanischen Gartens, sowie der Präsentation des Energiepfades waren die Aktionen für Kinder besonders begehrt. Unter dem Motto „Klimaschutz von Hand gemacht“ lernten so Kinder ab 6 Jahren die wichtigsten Elemente der erneuerbaren Energien. Jürgen Schmid, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben freute sich darüber ganz besonders. „Wir müssen nicht nur für die Energiewende trommeln und alles daran setzen, dass sie uns auch gelingt. Vielmehr müssen wir Kinder und Jugendliche an dieses Thema heranführen und sie dafür begeistern.“ 

 

 

 

Alle sind für die Energiewende zuständig

Höhepunkt des 3. Augsburger Energietages der HWK Schwaben war der Vortrag von Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena (Deutsche Energie-Agentur), der zum Thema Energiewende – Energie der Zukunft sprach. Im vollbesetzten Seminarraum des Botanischen Gartens betonte Kohler, dass für die Energiewende und deren Umsetzung „wir alle“ zuständig seien und unseren Betrag leisten müssen. Speziell das Handwerk übernehme bei der energetischen Gebäudesanierung eine maßgebliche Rollen, denn 35% des Energieverbrauchs fallen im Gebäudebestand an. „Wir brauchen hochqualifizierte Handwerker, um die Energiewende zum Laufen zu bringen. Hier geht es nicht um triviale Prozesse, sondern um hochkomplexe Systeme, die entsprechende Beratung durch Experten erfordern,“ positionierte sich der dena-Chef klar für das Handwerk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilderquelle: HWK Schwaben


Unabhängige kostenfreie Energieberatung

Die Regionale Energieagentur Augsburg bietet eine telefonische Energieberatung an.

Unter der Telefonnummer 0821/3247320 können sich Interessierte dienstags zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr neutral und kostenfrei beraten lassen.

Die Themenschwerpunkte der telefonischen Beratung sind u.a. bauliche Wärmedämmung, Vorschriften und Förderungen, Lüften und Wohnraumlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und Regenerative Energienutzung. Weitere Informationen finden Sie hier.


Das Klimaschutznetzwerk beim Bundespräsidenten bei der Woche der Umwelt 2012

Quelle: www.dbu.de

Die Handwerkskammer hat zum dritten Mal den Sprung zur Woche der Umwelt (5. und 6. Juni 2012) nach Berlin geschafft. Nach 2004 und 2007 wird die Kammer zusammen mit zwei schwäbischen Handwerksunternehmen ihr Klimaschutznetzwerk im Park von Schloss Bellevue präsentieren. Somit zählt die HWK Schwaben zu den rund 200 ausgewählten Ausstellern bei dieser Leistungsschau für innovative Projekte und Produkte rund um den Klimaschutz. Unter 550 Teilnehmern wurden die Teilnehmer durch eine unabhängige Jury nach den Kriterien Qualität, Innovation und Modellhaftigkeit ausgewählt. Die beiden schwäbischen Handwerksunternehmen sind die Firma Elektro Guggenmos aus Germaringen und das Solarzentrum Allgäu aus Biessenhofen.

Die ganze Pressemitteilung finden Sie im Anhang.

Bis zum 4. Mai müssen sich die Gäste über das Internet registrieren und Geburtsort und -datum angeben. Diese Daten werden vom BKA überprüft.

Zwei bis drei Wochen vor der Veranstaltung wird die umfangreiche Broschüre (Programm, Informationen zu Fachforen und Ausstellern) zusammen mit einer personalisierten Einlasskarte verschickt. Mit Einlasskarte und gültigem Lichtbildausweis erhält man Zugang zur Veranstaltung. 

Bitte melden Sie sich über unseren individuellen Einladungslink direkt an.


Das Klimaschutznetzwerk auf den Immobilientagen Augsburg 2012 präsent

Rund 25.000 Besucher kamen Mitte Februar zu den Immobilientagen Augsburg. Auch der Gemeinschaftstand der Handwerkskammer für Schwaben war stets gut besucht. Die HWK präsentierte zum zweiten Mal das Klimaschutznetzwerk mit fachkundigen Handwerkern aus der Region und dem kostenlosen Energie-Check der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur Kampagne „Haus sanieren – profitieren!“.

Hausbesitzer und Bauherren informierten sich über die Bereiche Energieeffizientes Sanieren und Bauen, Erneuerbare Energien und Energieeinsparungen. Einige Hausbesitzer kamen sogar mit den Unterlagen Ihres Hauses, um sich vor Ort beraten zu lassen.

Kompetenz in Sachen Sanierung

„Diese Messe ist sehr wichtig, speziell für den Wirtschaftsraum Schwaben“, resümierte  Handwerkskammerpräsident Jürgen Schmid. „Es ist eine gute Gelegenheit, um dem Endverbrauchern und Fachleuten die große Kompetenz unserer schwäbischen Handwerksunternehmen in Sachen erneuerbare Energien und energieeffizientes Bauen, Modernisieren und Sanieren zu präsentieren.“ so Schmid weiter.

Beteiligung lohnt sich

Auf dem Stand „Klimaschutznetzwerk“ waren die Firma Frahammer Fassadentechnik GmbH & Co KG und die Leistungsgemeinschaft „Ruf den Profi“ mit den Firmen Johannes Steinemann Sanitär – und Heizungstechnik, Elektro Fleißner, Bau-Werk, Britzkow Bedachungen, Malermeister Andreas Riß, Francesco Dileo und Schreinermeister Hermann Schmid vertreten.

Die Handwerksmeister und Mitglieder im Klimaschutznetzwerk Ludwig und Jürgen Miller, Robert Schneiderat, Herr Georg Kapraun, die Firma Elektro Scheuermann und die Firma solar projekt 11 unterstützten das Stand-Team der HWK. Die Beteiligung lohnt sich für die Unternehmen. Oft münden die Gespräche auf der Messe in handfeste Aufträge.

Infos bei der HWK Schwaben

Der Erfolg bestätigt das Konzept des Gemeinschaftsstandes. Auch nächstes Jahr werden die schwäbischen Handwerksbetriebe die Möglichkeit haben, sich unter dem Dach der starken Marke Handwerk zu präsentieren.

Mehr Infos zur Messebeteiligung und zum Klimaschutznetzwerk gibt es bei Susanne Sadremoghaddam, Tel.: 0821/3259-1567 oder ssadremoghaddam@hwk-schwaben.de


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