Gesetze + Förderungen

HWK Schwaben hilft innovativen Betrieben

Innovationsgutschein Bayern

Seit 1. Januar 2019 gilt eine neue Richtlinie für den Abruf der Fördergelder.

Eine hohe Anzahl von technischen Innovationen stammt aus dem Handwerk. Allerdings werden viele gute und innovative Ideen nicht weiter verfolgt. Die Gründe liegen oft beim finanziellen Aufwand für die Umsetzung der Innovationen.

Hier kann der Innovationsgutschein Bayern schnell und einfach helfen:

Handwerksbetriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern können ohne großen bürokratischen Aufwand einen Innovationsgutschein beantragen und damit bis zu 60% Zuschuss für externe Entwicklungsdienstleistungen erhalten!

Das ist neu

Mit der überarbeiteten Richtlinie, die zum 1. Januar 2019 in Kraft trat, wurden die zwei Varianten IG Standard und IG Spezial zusammengelegt. Damit wird der Innovationsgutschein noch praxisgerechter.

Innerhalb von 24 Monaten können für ein Unternehmen maximal drei Innovationsgutscheine bewilligt werden.

Wer ist antragsberechtigt?

Gefördert werden alle Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern und maximal 10 Millionen Euro Umsatz/Jahresbilanz mit Sitz/Niederlassung in Bayern. Ebenso werden Gründer gefördert.

Weitere Informationen finden sie hier.

Ansprechpartnerin: Frau Melanie Martin

InfosBetriebe: 

Neues Förderprogramm rund um Energieeffizienz im Betrieb

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die bisherigen Förderangebote im Bereich Energieeffizienz für Unternehmen neu strukturiert.

Am 1. Januar 2019 sind die neuen Förderungen gestartet. Gefördert werden zahlreiche Maßnahmen in vier Modulen:

  • Querschnittstechnologien
  • Prozesswärmebereitstellung aus Erneuerbaren Energien
  • Mess- / Steuer-/ Regelungstechnik
  • Sensorik und Energiemanagement-Software sowie
  • energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen.

Das neue Förderprogramm wird einerseits als Kreditvariante mit Tilgungszuschuss über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) angeboten.

Andererseits kann alternativ ein reiner Investitionszuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Maßnahmen beantragt werden.

Die aktuellen Konditionen, Richtlinien und Detailinformationen finden Sie auf den Seiten der KfW (www.kfw.de) und des BAFA (www.bafa.de)

Die Handwerkskammer für Schwaben unterstützt Handwerksunternehmen bei der Beantragung von Fördermitteln.

Im Rahmen des Projektes Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) erhalten sie kostenfreie Beratung und Informationen zu verschiedenen Förderprogrammen.

Ansprechpartnerin: Frau Melanie Martin

InfosBetriebe: 

Förderung von Nachrüstung bei Handwerkerfahrzeugen in Augsburg

Die Bundesregierung fördert die Nachrüstung von gewerblich genutzten Fahrzeugen zwischen 2,8 und 7,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse mit Stickoxidminderungssystemen.

Bei Antragstellung bis zum 31.05.2019 sind höhere Fördersummen möglich.

Handwerker- und Lieferfahrzeuge, wie etwa Fahrzeuge von Glaserbetrieben, Sanitärbetrieben oder Zustelldiensten, sind regelmäßig im Stadtverkehr unterwegs. Da sie hauptsächlich mit Dieselkraftstoff angetrieben werden, tragen sie zur Belastung der Innenstädte mit Stickstoffdioxid bei. Um die Luftqualität in besonders belasteten Städten zu verbessern, hat die Bundesregierung eine Förderlinie beschlossen zur Hardware-Nachrüstung von gewerblich genutzten leichten und schweren Handwerker-und Lieferfahrzeugen.

Gefördert wird die Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen der Fahrzeugklassen N1 und N2 (zulässige Gesamtmasse zwischen 2,8 und 7,5 Tonnen), die vorwiegend in Innenstädten im Einsatz sind, die durch Stickoxidemissionen belastet sind.

Damit richtet sich die Förderrichtlinie an Betriebe mit Firmensitz in Augsburg und Umgebung.

Zuwendungsfähige Kosten sind:

  • System- und externe Einbaukosten der Nachrüstung von genehmigten Abgasnachbehandlungssystemen zur Reduzierung der Stickoxidemissionen.
  • Laufende Betriebskosten im Anschluss an die erfolgte Nachrüstung sind nicht förderfähig.

Voraussetzungen:

  • Die Fahrzeugklasse muss N1 oder N2 (für die Güterbeförderung ausgelegte und gebaute Kraftfahrzeuge) entsprechen mit einer zulässigen Gesamtmasse von 2,8 bis 3,5 bzw. 3, 5 bis 7, 5 Tonnen.
  • Das Fahrzeug muss einer der Schadstoffklassen der Stufe A und B .(Euro 3 und 4) oder einer der Schadstoffklassen Euro 5 und 6 zugeordnet sein.
  • Die geförderten Fahrzeuge müssen siginifikant in Städten mit hoher Schadstoffbelastung zum Einsatz kommen. ( Antragsberechtigte Städte und Regionen )
  • Die Fahrzeuge müssen gewerblich genutzt werden.

Förderhöhe:

  • Kleine Unternehmen (weniger als 50 Mitarbeiter und max. 10 Mio € Umsatz bzw. Bilanzsumme) erhalten 60 % der zuwendungsfähigen Kosten.
  • Mittelgroße Unternehmen (weniger als 250 Mitarbeiter und max. 50 Mio. € Umsatz bzw. 43 Mio. € Bilanzsumme) erhalten 50 % der zuwendungsfähigen Kosten.
  • Große Unternehmen erhalten 40 % der zuwendungsfähigen Kosten.
  • Leichte Nutzfahrzeuge (bis 3,5 to): der Förderhöchstbetrag liegt bei 3800 Euro pro Fahrzeug bei Antragstellung bis zum 31.05.2019, danach max. 3000 Euro.
  • Schwere Nutzfahrzeuge (3,5 bis 7,5 to): der Förderhöchstbetrag liegt bei 5000 Euro pro Fahrzeug bei Antragstellung bis zum 31.05.2019, danach max. 4000 Euro.

Ansprechpartnerin: Frau Melanie Martin

Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie die Förderrichtlinie finden Sie auf den Seiten der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV).

Bitte beachten Sie: Bei Antragstellung bis zum 31. Mai 2019 werden höhere Förderbeträge gewährt! Hier gelangen Sie zum Antragsportal easy-Online.

InfosBetriebe: