Gut zu wissen!

Energiespeicher – der Weg in die Zukunft führt nach Nördlingen

Klimaschutznetzwerk zu Gast bei Firma VARTA Storage und Firma Heinle Energie- und Automationstechnik

Regenerative Energien sind das Fundament der Energiewende. Diese sind zwar zusammengenommen in ausreichender Menge vorhanden - aber auch unberechenbar. Erneuerbare Energie fließt, wenn sie nicht gebraucht wird - und umgekehrt. Die Herausforderung liegt in der Koordination und Speicherung dieser Energiemengen.

Daher gewinnen Speichersysteme zunehmend an Bedeutung und werden zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende - ob zum Einsatz im Elektrofahrzeug oder als Speicher für erneuerbare Energien.

Exkursion mit viel Praxisbezug

Das Jahrestreffen des Klimaschutznetzwerks der HWK Schwaben greift solche aktuellen Themen auf, um die Mitglieder fit für die Zukunft zu machen.

Dieses Jahr fand das Jahrestreffen am 25. September 2015 in Nördlingen bei der Firma VARTA Storage statt. Hier gewannen die 34 Teilnehmer aus den Gewerken Elektrotechnik, SHK, Maler und Zimmerer wertvolle Informationen über hocheffiziente Solarstromspeicher. Bei der Werksführung besichtigten die Handwerker die Herstellung der Speichersysteme.

Nach einer guten Stärkung ging es dann zu Fuß zum benachbarten Handwerksbetrieb Heinle Energie- und Automatisierungstechnik.

Dort gewährte Geschäftsführer Bernd Heinle einen Einblick in sein Betriebsleben und in die innovative Energie- und Automationstechnik. Herr Konstantin Meyr vom Holzbaubetrieb Meyr GmbH aus Minderoffingen berichtete von der Idee über die Bauphase bis zur Fertigstellung des besonderen und innovativen Firmengebäudes der Firma Heinle.

Alle Teilnehmer waren von der Exkursion begeistert: „Sie führen uns in tolle Häuser!“, sagte ein Handwerker am Ende der Veranstaltung.

Fachlicher Austausch wichtig

Für die Energiewende ist das Handwerk gut vorbereitet. Die HWK Schwaben begleitet und unterstützt die Handwerksbetriebe in diesem zukunftsträchtigen Themengebiet.

Exkursionen dieser Art sind wichtige Bausteine für die Information der Handwerksbetriebe und für den wichtigen Austausch zwischen den einzelnen Gewerken.

InfosBetriebe: 

5. Augsburger Energietag - Eisblockwette des Handwerks

Quelle: HWK Schwaben

Ergebnis der Eisblockwette überragend!

81,24 Prozent – soviel war vom Eisblock nach knapp sechs Wochen im Passivhaus noch übrig. Die über 4500 Besucher des 5. Augsburger Energietags staunten bei der Auflösung der Eisblockwette, was eine handwerkliche Wärmedämmung auf Top-Niveau leisten kann. Mit diesem Ergebnis steht fest, dass 346 der insgesamt 758 Teilnehmer an der Eisblockwette, die auf die erste Kategorie (81 – 100%) gesetzt hatten, tatsächlich Recht behielten.

Jürgen Schmid, Präsident der HWK Schwaben, betonte: „Die Eisblockwette hat eindrucksvoll gezeigt, wie sinnvoll moderne Wärmedämmung ist. Durch die Dämmung von Gebäuden lässt sich enorm viel Wärmeenergie einsparen. Das Handwerk ist für solche Arbeiten der verlässliche Partner.“

Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Der Augsburger Energietag der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) ist mit seiner fünften Auflage bereits eine feste Institution, wenn es um energieeffizientes Bauen und Sanieren geht. Das zeigten die vielen Besucher, die in den Botanischen Garten gekommen waren. Sie erhielten auch in diesem Jahr wieder topaktuelle Informationen auf die Fragen: Wie wollen und werden wir künftig wohnen? Was wird uns der neue Baustandard kosten? Welche Herausforderungen und Chancen sind mit den künftigen Entwicklungen im Bauen verbunden?

Fachmännische Antworten gab es von den Handwerksexperten aus der Praxis. Viele Handwerksunternehmen informierten am Energietag die Besucher über die neuesten Möglichkeiten beim Bauen und Sanieren, aber auch über den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern. Viele Gäste nutzten die Beratungsangebote der Handwerkskammer, sowie deren Kooperationspartner.

InfosBetriebe: