Aktueller Hinweis

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Die aktuelle Studie zum Downlaod

Best Practice: Klimaschutz vor Ort

Projekt des Monats September: KlimaShop! bei Antenne Bayern

Quelle: KlimaShop!

Kühlen mit Wärmerückgewinnung - Heizen zum Nulltarif

Die Besonderheit der Anlage von KlimaShop! besteht in der zusätzlichen Wärmerückgewinnung durch die Nutzung der Server-Abwärme und die damit verbundene Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Antenne Bayern ist Deutschlands reichweitenstärkster und erfolgreichster Privatradiosender mit Sitz in Ismaning bei München. Auf vier Etagen und einer Fläche von 3.100 qm sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für bestes Programm und gute Laune weit über die Grenzen Bayerns hinaus.

Vorausgesetzt das Klima stimmt. Denn abgesehen vom Wohlbefinden der Redakteure und Moderatoren steht bei einem Hörfunksender vor allen Dingen der reibungslose Studiobetrieb im Vordergrund.

Die Anforderungen an das Klimasystem sind bei Antenne Bayern aufgrund der außergewöhnlichen Rahmenbedingungen besonders hoch. Denn bereits bei Außentemperaturen ab 27 Grad Celsius droht die sensible Sendetechnik auszufallen. Neben der Leistungsfähigkeit gehörten Energieersparnis, Umweltfreundlichkeit und geringe Geräuschemissionen im Studiobetrieb zu den wichtigsten Anforderungen an die Erweiterung der Anlage im Jahr 2008.


Projekt des Monats Mai: Sechs Wochen für ein Passivhaus

 

Quelle: Finnforest Merk

Sechs Wochen, das ist so viel wie ein langer Sommerurlaub.

Genau so viel Zeit hat der Abriss und Wiederaufbau des Hauses von Familie Schöllhorn aus Augsburg-Haunstetten gedauert. Danach konnten sie in ihr neues Passivhaus einziehen. 

 

Das Haus von Familie Schöllhorn war längst in die Jahre gekommen. Die Bauherren entschieden sich für den Abriss und einen Neubau an gleicher Stelle. Dabei waren zwei Dinge bereits klar, bevor der Dialog mit dem Architekten begann: Der neue Bau sollte ein Passivhaus werden. 

 

Auf Basis dieser Vorgaben entwickelte das Architekturbüro „gekoraumform“ aus Kühbach ein architektonisches Konzept auf Basis moderner Holzbausysteme des Herstellers und Klimaschutznetzwerksmitglieds Finnforest Merk

 

Qualitätsvereinbarungen sorgen für exaktes Zeitmanagement

Mit Qualitätssicherungselementen für das Qualitäts-, Zeit- und Kostenmanagement, wurde dem Bauherrn gewährleistet, dass in kürzester Zeit ein absolut hochwertiges Gebäude fristgerecht und zum vereinbarten Preis übergeben werden konnte.


Projekt des Monats April: Augsburger Passivhauszentrum

Quelle: Augsburger Holzhaus GmbH

Kaum ein öffentlicher Neubau, bei dem nicht der Begriff „Passivhaus“ fällt.

Zu den Vorreitern hierbei gehört ohne Zweifel die Augsburger Holzhaus GmbH in Gersthofen, ein Mitglied des Klimaschutznetzwerkes der ersten Stunde.

 

Auf einer Fläche von 800 Quadratmetern entstand ein Kompetenzzentrum für Klima schonende Technologien nach dem Plusenergiestandard.

 

Die Gesamtnutzfläche des Gebäudes beträgt 900 m². Die Außenwände des Objektes wurden komplett in Holzrahmenbauweise mit pflanzlicher Dämmung erstellt.

Die Decken entstanden im Holz-Beton Verbund – 22 cm Holz und 12 cm Beton. Durch Bauweise, Architektur und Ausrichtung des Baukörpers gen Süden wird die Energiebilanz optimiert.

 

Eine Photovoltaikanlage speichert die Sonnenenergie. „Scheint die Sonne längere Zeit einmal nicht, dann wird die Raumtemperatur allein durch die Leuchtmittel auf mindestens 20 Grad gehalten“, so Robert Wittmann, der für die technische Leitung verantwortlich ist.


Neuentwicklung: Frischwassertechnik für den Geschosswohnungsbau

Quelle: Eisenbeiß AG

Nach zweijähriger intensiver Entwicklungstätigkeit baut die Eisenbeiß Solar AG ihr Produktportfolio im Bereich des Geschosswohnungsbaus weiter aus.

 

Mit der neu konzipierten Frischwasser-Etagenstation der Thermicom GB-Serie, die mit Komfortfunktion und integrierten Fußbodenheizungsverteilern ausgestattet ist, präsentiert die Eisenbeiß Solar AG ein Produkt, das eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten bietet.

 


BHKW halbiert Strom und Heizkostenrechnung

ERSATZ FÜR VERALTETEN HEIZKESSEL

 

Wird im Jahresverlauf über einen vergleichsweise langen Zeitraum gleichzeitig Strom und Wärme benötigt, erweist sich ein mit Heizöl betriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW) als hoch wirtschaftlich. Während der überschüssige Strom aus der Kraft-Wärme-Kopplung

(KWK) ins Netz abgegeben werden kann, muss auch für die erzeugte Wärme ein entsprechender Bedarf vorhanden sein, um die höhere Investition in die BHKW- Anlagentechnik zu rechtfertigen. Diese Voraussetzung war für Gerda und Peter Kroll gegeben, weil zwei Häuser mit Wärme und Warmwasser versorgt werden.

Deshalb entschieden sie sich im Zuge einer Heizungsmodernisierung für ein ölbetriebenes Mini-BHKW anstelle eines klassischen Heizkessels. Entscheidend in diesem Fall: Der Warmwasserbedarf von insgesamt zwölf Personen in beiden Häusern ermöglicht ganzjährig die Nutzung der BHKW-Wärme.


Pelletheizung für Wohnanlage

Bildquelle: Augsburg Journal
Seit Oktober 2009 wird im Augsburger Stadtteil Pfersee eine Wohnanlage mit 260 Wohneinheiten durch eine Pelletheizanlage versorgt.
Ende Oktober wurde in einer Feierstunde das Vorzeigeprojekt von der Firma Rexroth GmbH an den Hausbesitzer Max Baur übergeben (siehe Bild unten).
Im Vorfeld wurde von dem Energieberater Heinz Pluszynski ein Gutachten für die Sanierung der Wohnanlage erstellt. Statt der vier einzelnen Gasheizungen sorgt jetzt eine Pelletheizanlage für warmes Wasser und Heizungswärme. Dadurch werden zukünftig 434 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.
Geplant und gebaut wurde die Heizungsanlage von der Firma Rexroth GmbH, ein Familienunternehmen aus Augsburg. Die Firma Rexroth ist Mitglied im Klimaschutznetzwerk der Handwerkskammer für Schwaben.

Plushaus in Augsburg-Hochzoll

 
Am 23. Oktober wurde der Augsburger Zukunftspreis verliehen. Der erste Preis in der Kategorie Klimaschutz ging an den Architekten Werner Friedl und an die Bauherrenfamilie Soukup, die ein zertifiziertes Plushaus in Passivhausbauweise geplant und gebaut haben.
 
Das Haus steht in Augsburg Hochzoll und erzeugt mehr Energie als es zur Beheizung benötigt. Bei dem Gebäude handelt es sich um das erste „qualitätsgeprüfte zertifizierte Passivhaus“ in Augsburg.
 
Bezogen auf den Jahresheizwärmebedarf produziert das Gebäude bilanziert betrachtet ca. 35 % überschüssige Energie. Diese überschüssige Energie wird als Strom ins Netz eingespeist und vergütet. Besonderheit ist der bilanziert betrachtete „negative Primärenergiekennwert von – 8 kWh/(m²a)“ für Warmwasser, Heizung und Hilfsstrom. Erreicht wird dies durch den Einsatz von Biomasse als Energieträger in Kombination mit einer solaren Heizungsunterstützung und in Verbindung mit einer Fotovoltaikanlage. Sinnvollerweise wurde die Spülmaschine und die Waschmaschine direkt an das Warmwassernetz des 750 Liter Pufferspeichers angeschlossen.
Dadurch wird weitere elektrische Energie eingespart, was sich primärenergetisch betrachtet ebenfalls positiv auswirkt.

Wärme-Hybrid-Technik für Mehrfamilienhäuser

 

Mit der offiziellen Inbetriebnahme einer weiteren Pilotanlage baut die Eisenbeiß Solar AG ihre Kompetenz im Anlagenbereich bis 200 kW weiter aus. Dabei kommen erstmals die neu entwickelten Frischwasser-Etagenstationen mit Komfortfunktion und integrierten Fußbodenheizungsverteilern zum Einsatz.
 
Bei der neu erbauten Seniorenwohnanlage mit 19 Wohneinheiten wurde bewusst auf ein zukunftsweisendes Energiekonzept mit maximaler Energieeffizienz und höchsten Hygienestandards gesetzt. Architekt Dipl.-Ing. (FH) Stefan Weißbrod legte dabei größten Wert auf ein ganzheitliches Konzept, das die Versorgungssicherheit des Gebäudes auch in absehbarer Zukunft gewährleistet.
 
Der Energiemix wird in der ersten Ausbaustufe aus einem 56 m² großen thermischen Kollektor und einem Fernwärmeanschluss generiert. Optional kann je nach Bedarf und Energiekostenentwicklung eine weitere Heizquelle in das System integriert werden. Als „Herzstück“ der Anlage managen zwei Thermicom Center der GB Baureihe sämtliche Wärmeströme des Gebäudes inklusive der heizkreisunab­hängigen Versorgung der Frischwasser-Etagenstationen.
„Uns war besonders wichtig, dem Markt eine Versorgungslösung zu bieten, die Energieeffizienz und Komfort vereint. Deshalb sind unsere neuen Frischwasser-Etagenstationen unabhängig vom Heizkreisbetrieb einsatzfähig“, betont Vorstand Dipl.-Ing. (FH) Stephan Eisenbeiß, dem kürzlich der energy award für den Bereich Solartechnologie verliehen wurde.
 
Mit dem weiteren Ausbau des Produktportfolios bietet die Eisenbeiß Solar AG nun auch für den klassischen Geschosswohnungsbau Wärme-Hybrid-Komfort und Effizienz-Lösungen, die den Anspruch des Unternehmens als Marktführer im Bereich intelligenter Wärme-Hybrid-Systeme deutlich unterstreichen.

Energiezentrale der Federnfabrik Eberle in Schwabmünchen

Heizzentrale Eberle, Schwabmünchen: von links nach rechts Herr Jakob Kerker, Architekt Richard Blaß, Herr Nils Weide, Quelle: Jakob Kerker GmbH
 
Energieeffizienz - Senkung der Energiekosten um 55 %
Ein gelungenes Praxisbeispiel eines guten Zusammenspiels von Bauherrn, Architekt und ausführender Fachfirma.
 
Für die 17.500 m2 Produktionsflächen der Fa. Eberle konnten die Energiekosten für Heizung - Prozesskühlen und Lüftung um 55 % gesenkt werden.
Durch die Erweiterung der Halle 6 (2500 m2) und die Erneuerung der Halle 2
(4.500 m2) musste die alte Energiezentrale aus Vorkriegsjahren aus Platzgründen weichen. Dies bot Eberle Geschäftsführer Herrn Nils Weide die Chance, gleichzeitig die gesamte Energiesituation, die aus Jahrzehnten gewachsener Strukturen bestand, auf den Prüfstand zu stellen.
Für diese Aufgabe konnte die Jakob Kerker GmbH ihre langjährige Praxiserfahrung im Industrie und Gewerbebereich voll und ganz einsetzen.
Zusammen mit Architekt Dipl.-Ing. Richard Blaß, der gleichzeitig als zertifizierter Energieberater für Nichtwohnungsbau tätig ist, wurde für Eberle ein Energiekonzept erstellt - unter der Prämisse:
 
  • Nachhaltigkeit
  • wirtschaftlich und ökologisch
  • Praxistauglichkeit
  • Finanzierbarkeit

Die "Energieeinsparfassade"

Foto: Stadtwerke Bad Wörishofen; Quelle: Frahammer Fassadentechnik

Fassaden mit Atemtechnik – Garantie für eine lange Lebensdauer.

Die Begriffe Energiesparen und Klimaschutz sind derzeit in aller Munde. Jeder Besitzer einer Immobilie muss sich Gedanken machen, ob sein Eigentum zeitgemäß gedämmt ist, um die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (ENEV) zu erfüllen. Rund drei Viertel der Energie in Haushalten wird für die Raumerwärmung genutzt. Dies führt zu einer ökologischen Belastung des Erdklimas und verursacht bei den Bewohnern angesichts steigender Energiepreise immer höhere Kosten. Doch gerade wegen seiner Größe birgt der Energieverbrauch auch ein gewaltiges Einsparpotenzial.

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